M O D E L L I NG T E C H N I K E N: POLY-VERFAHREN
Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Modell zu realisieren. Nicht jedes Modellierungsverfahren eignet sich für alle Zwecke.
Polygone (Polymodelling): Polygone sind meist 3 Flächige (Trigon) oder 4 eckige Flächen (Polygon), die in den meisten Fällen durch das erstellen einzelnder Punkte / Ecken erstellt werden. Polygone eignen sich für alles, da man jede Fläche einzelnd erstellt und so eine Beschreibung eines Objektes entsteht. Oft bezeichnet man diese Methode auch als „Poly by Poly-Verfahren“. Bei einigen 3D-Programmen kann ein Polygon beliebig viele Ecken / Kanten besitzen, diese Art von Polygonen bezeichnet man als ngon.
Vorteile vom Polymodelling:
- Einfach zu handhaben
- Leicht zu deformieren (für Charakteranimation)
- Geeignet für Dynamikberechnungen (Softbody)
Nachteile vom Polymodelling:
- Hoher Rechenzeit- und Speicherverbrauch bei komplexen
Modellen
- Modellierung ist zum Teil schwierig (bei technisch
genauen Objekten mit Phasen und Rundungen)
- Boolesche Operationen nicht immer zuverlässig
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Die
ersten 4 Punkte zur Erstellung eines Polygons. |
Ein
Polygon aus 4 Scheitelpunkten. |
Mehrere
verbundene Polygone. Entstanden durch das erstellen einzelner Punkte und das Verbinden der Punkte zu Polygonen. |